Projekt

St. Johannes | Familienbildungsstätte

Dorsten
Ort
Beethovenstraße 1, 46282 Dorsten
Ursprüngliche Nutzung
Pfarr- und Filialkirche des Bistums Münster
Neue Nutzung
Familienbildungsstätte Dorsten-Marl und Gottesdienste in der Kapelle
Gebäude
1960 erbaut, Architekt: Emil Steffann | 2016 profaniert | seit 2016/17 Umbau zur Familienbildungsstätte Dorsten-Marl, Architekten: Kuckert Architekten, Münster
Denkmalschutz
Das Kirchengebäude steht nicht unter Denkmalschutz.

Ortslage | Städtebauliche Situation

Die Pfarren St. Agatha, St. Johannes, St. Nikolaus und Heilig Kreuz fusionierten 2009 zur Gemeinde St. Agatha in Dorsten. Die ehemalige Filialkirche St. Johannes – jetzt das Familienbildungszentrum (FBS) Dorsten-Marl – liegt mit dem Kindergarten an der Marler Straße (B 225), die Anschrift lautet: Beethovenstraße 1. Südöstlich angrenzend befindet sich ein Schulzentrum mit Sportanlage. Südwestlich grenzt das Pfarrheim St. Johannes an das Familienbildungszentrum an.

Gebäude | Bauform

Die Kirche wurde nach Plänen des Architekten Emil Steffann in der Form eines Schiffes bzw. einer Arche errichtet und erhielt ihre Weihe am 28. Mai 1960 von dem damaligen Weihbischof Heinrich Baaken.

Historische Bedeutung | Soziales Umfeld

k. A.

Kirchliche Nutzung | Einbindung in die Bürgergemeinde

k. A.

Prozess | Beteiligte

1960 wurde die Kirche St. Johannes im Zuge der Gründung der namentlich gleichen Gemeinde neu gebaut. Ein Jahr später wurde das Gebäude durch das zugehörige Pfarrhaus und den Kindergarten nachbarschaftlich ergänzt. Im Jahr 1984 wurde das südlich gelegene Pfarrheim eingeweiht. 2009 fusionierten die Gemeinden St. Johannes, St. Agatha, St. Nikolaus und Heilig Kreuz zu der neuen Pfarrei St. Agatha.

Nutzungskonzept | Neunutzung

2010 wurde der Erhalt des Kirchengebäudes in Frage gestellt und die Idee einer Familienbildungsstätte (FBS) entstand. Das Konzept sah den Erhalt der Kirchenfassade und die Schaffung eines verkleinerten Gottesdienstraumes vor, 2016 wurde die Kirche St. Johannes profaniert und von 2016 bis 2019 zu einer FBS umgebaut. Im Westen des Kirchenschiffs ist eine Kapelle verblieben, deren Altar am 30. Juni 2019 geweiht wurde und in der seitdem wieder Gottesdienste gefeiert werden können. Zugleich wurden die restlichen Räume gesegnet und die Eröffnung der FBS gefeiert.

Besonderheiten | Erfahrungen

k. A.

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ME

Weitere Informationen zum Projekt:

https://www.kuckertarchitekten.de/st-johannes-dorsten.html