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Phase 0: Voraussetzungen

Insbesondere bei Gemeindekirchen ist fast immer eine Vielzahl von Personen und Gremien an der Entscheidungsfindung für die Neuorientierung eines Kirchengebäudes beteiligt. Analysen zur räumlichen, sozialen, demografischen und finanziellen Situation der Kirchengemeinde sowie insbesondere Gebäudeanalysen der betreffenden Gebäude (in manchen Gebieten als Gebäudestrukturanalyse durchgeführt) sind dabei erforderliche Voraussetzungen für die folgenden Planungen. Sie sollten in Zusammenarbeit mit den Gremien der Kirchengemeinde, mit Beratung durch die Landeskirchen oder (Erz-)Bistümer und erforderlichenfalls unter Einbeziehung von Experten für die Beurteilung des Gebäudebestandes bereits erarbeitet oder zumindest veranlasst sein. Spätestens zu Anfang der Vorbereitungsphase sollten sie erstellt werden. Möglichst in diese Untersuchungen integriert, sollten mittel- bis langfristige Konzepte für die zukünftige Arbeit der jeweiligen Kirchengemeinde erarbeitet werden, die als Grundlage für Standortentscheidungen und Gebäudekonzepte dienen. Hierbei ist nach Möglichkeit auch Kontakt zu benachbarten Gemeinden aufzunehmen, um ein inhaltlich und räumlich sinnvolles Vorgehen über Gemeindegrenzen hinaus abzustimmen.

JB