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Phase III: Begleitung bei der Umsetzung der Ergebnisse

In Fällen von Nutzungserweiterungen und Entwicklungen in Eigenregie der Kirchengemeinde sowie in Kooperation mit Partnern ist eine weitere Begleitung der Umsetzung durch die dann entsprechend besetzte Projektgruppe empfehlenswert (personelle Kontinuitäten in der Projektgruppe sind dabei ein wichtiger Aspekt). Für diese Formen der Entwicklung werden nachfolgend Hinweise gegeben, da sie die größten Anforderungen an eine Identifikation mit der Maßnahme, Begleitung und Öffentlichkeitsarbeit über einen normalen Bauablauf hinaus stellen.

Phase III.1: Planung einer begleiteten Umsetzungsphase

a) Begleitung, Unterstützung und Finanzierung

  • Planung der Begleitung von Umsetzungsphasen und -ereignissen (Spatenstich, Grundsteinlegung, Richtfest etc.) mit der Projektgruppe und den Planern.
  • Überprüfung von Möglichkeiten für Finanzierungsbeiträge aus Gemeinde und Umfeld („Bausteine“-Verkauf, Sponsoring, Spenden, Förderverein etc.).
  • Unterstützungsleistungen und Eigenleistungen bei der Umsetzung.

b) Planung von Öffentlichkeitsbeteiligung

  • Ggf. gefeierter Abschied vom Gebäude in alter Form und Nutzung.
  • Erläuterung der Planung für Kirchengemeinde und Bürgergemeinde.
  • Öffentlichkeitsarbeit in Kirchengemeinde und Bürgergemeinde für die Umsetzung: positive Begleitung, Aufbruchstimmung zu neuen Möglichkeiten etc.
  • Ggf. neuer Name für das Bauwerk und seine Nutzung als Zeichen eines Neubeginns.

Phase III.2: Begleitung der baulichen Umsetzungsphase

a) Finanzierung und Unterstützung

  • Aus der Lenkungsgruppe: Begleitung, Motivation und Organisation von Finanzierungsbeiträgen aus Gemeinde und Umfeld („Bausteine“-Verkauf, Sponsoring, Förderverein etc.), ggf. Unterstützungsleistungen und Eigenleistungen bei der Umsetzung.

b) Öffentlichkeitsarbeit

  • Verknüpfung von Unterstützung und Öffentlichkeitsarbeit:
    Information, Feiern (Spatenstich, Grundstein, Richtfest etc.), „Dankeschön“-Aktionen etc.
  • Baustellenbesichtigungen und -führungen.
  • Feiern bei Verbleib oder Veränderung von sakraler Nutzung (z. B. Baustellengottesdienste).

Phase III.3: Start der neuen Nutzung

  • Start der neuen Nutzung mit Feier, Einweihung, (neuer?) Weihe etc.
  • Einbindung der erweiterten Nutzung, von Nutzungspartnerschaften etc. in die Gemeindearbeit, das Gemeindeleben.
  • Inanspruchnahmevon Engagement und Identifikation aus der Umsetzungsphase für die Nutzung des Gebäudes und für die ehrenamtliche Gemeindearbeit: neue Verzahnungen von Kirchen- und Bürgergemeinde.

JB