Vom Sakralraum zur Kunsthalle: Kirchenumnutzung in Kopenhagen als „Vierte Orte“
Die Umnutzung von Kirchengebäuden ist in vielen europäischen Städten zu einer zentralen Herausforderung geworden. Kopenhagen zeigt dabei einen bemerkenswert klaren Umgang: Ehemalige Sakralräume werden hier häufig zu kulturellen Orten mit eindeutiger Funktion transformiert – vor allem im Bereich der zeitgenössischen Kunst. Im Kontext der Diskussion um „Vierte Orte“ entstehen so Räume, die weniger durch alltägliche Nutzung als durch gemeinsame kulturelle Erfahrung geprägt sind.