11.03.2026
Die denkmalgeschützte Kreuzkirche Marl-Sinsen entstand von 1969 bis 1970 als freistehendes Gemeindezentrum der Nachkriegsmoderne. Mit dem Rückgang kirchlicher Nutzung verlor der Bau jedoch seine ursprüngliche Funktion und stand längere Zeit leer. Um das identitätsstiftende Gebäude für das Wohnquartier zu erhalten, wurde es unter Federführung der Arbeiterwohlfahrt Westliches Westfalen e.V. (AWO) und in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege umfassend saniert und zu einem barrierefreien Quartierszentrum umgebaut. Prägende architektonische Elemente wie die Fassadengestaltung und die großen Holzrahmenfenster blieben erhalten, während technische Infrastruktur, Brandschutz und Zugänglichkeit grundlegend erneuert wurden.