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Planungs-, Bau- und Kirchenrecht

Bei der Entwicklung neuer Nutzungen für Kirchengebäude ist die Sonderstellung sakraler Nutzungen im Planungs- und Baurecht zu beachten. Insbesondere beim Wechsel der sakralen Nutzung hin zu einer profanen, greifen für die Gebäude veränderte Verordnungen und Auflagen, beispielsweise beim Brandschutz, Fluchtwegen, Stellplätzen etc., die zum Beispiel im dichten Umfeld der Gebäude meist nur sehr schwer zu erfüllen sind. Im Falle eines eingetragenen Baudenkmals gelten weitere Bestimmungen, die ebenfalls Beachtung finden müssen (siehe hierzu die Rubrik Denkmalschutz und Denkmalpflege). Außerdem kommen bei der Profanierung / Entwidmung und Umnutzung von Kirchengebäuden auch kirchenrechtliche Aspekte zum Tragen (siehe hierzu die Rubrik Kirchenrecht). Hierzu sollten sich die Akteurinnen und Akteure in den Veränderungsprozessen bei den (Erz-)Bistümern und Landeskirchen, zu erfolgreichen Projekten sowie von erfahrenen Expertinnen und Experten sowie und Planerinnen und Planer (Stadtplaner, Architekten, Ingenieure) beraten lassen (siehe hierzu die Rubrik Kontakte).

JB